Finding Balance

Eigentlich sollte dieser Beitrag ein Wochenrückblick werden, aber irgendwie bin ich nicht dazu bereit die letzte Zeit zusammenzufassen. Ich war viel viel arbeiten, viel von Zuhause weg, viel von meinen Liebsten weg und es hat sich viel verändert. Ich durfte viel Glück erfahren aber nunmal leider auch viel Kummer.

Die, die mir auf Instagram folgen, haben sicherlich mitbekommen, dass ich nicht immer happy-high-life-gut-gelaunt bin. Und das ist okay! That’s life. Und das ist nunmal nicht immer rosig. Hiermit möchte ich jetzt nicht sagen, dass das Leben scheiße ist und man sich in seinen negativen Gedanken vergraben sollte. Never ever! Das Leben ist schön. Wir haben alle nur dieses eine Leben und es ist verdammt kurz. Also sollten wir es genießen. Trotzdem ist es okay sich auch mal in seinem Elend zu suhlen und alles scheiße zu finden. Geht’s hier nicht um die Balance? Kann ich denn überhaupt Glück empfinden, wenn ich Unglück nicht kenne? Oder kann ich wirklich wertschätzen was ich habe, wenn ich gar nicht weiß wie es ohne wäre? Negative Emotionen gehören genauso in unser Leben wie die Positiven. Und hey… das ist meine Ansicht.

Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass unsere Gedanken uns steuern. Nicht im Sinne von “wenn ich ganz fest daran glaube, dann passiert das auch” sondern im Endeffekt steckt da ja eher der Gedanke dahinter, dass ich mein eigenes Handeln durch mein Denken beeinflusse. Denke ich, dass ich total schlecht in einer Sache bin, dann, Gratulation, werde ich das wahrscheinlich auch sein. Denke ich hingegen, dass ich das gut kann oder zumindest in der Lage bin das zu meistern, na was denkt ihr?

Bitte nehmt mich da nicht als Vorbild. Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und alle die sich so Verhalten gehen mir auch mächtig auf die Nerven. Ich möchte nur kurz aufzeigen wie ich das sehe und wie ich damit umgehe, wenn es nicht gut läuft. Was genau das alles ist, ist teils zu privat und teils bin ich noch nicht bereit dazu es zu erzählen bzw. ich habe die große Hoffnung, dass sich manche Dinge zum Guten wenden.

Ich habe das große große Glück eine tolle Familie und tolle Freunde zu haben, die mir immer eine große Stütze sind. Aber gerade was die Freunde angeht, haben wir das auch selbst in der Hand. Ich habe meine Freunde bewusst ausgewählt. Menschen, die mir nicht gut tun oder mit denen ich einfach schlicht und ergreifend nicht auf einer Wellenlänge bin, brauche ich nicht. Ich will kein Fake. Ich will offene und ehrliche Freundschaften. Alle anderen Ciao.
Dieses Jahr habe ich beides kennengelernt. Menschen bei denen ich dachte, dass wir Freunde wären, waren wohl doch eher nur Bekanntschaften. Am Anfang hat es trotzdem weh getan. Fast so als würde man ‘ne Trennung durchleben und abserviert werden. Also denkt nicht, dass ich eiskalt Menschen das “Ciao” anbieten kann. Trotzdem waren es dann einfach nicht die richtigen Freunde für mich und je länger es her ist und je weniger es weh tut desto mehr merke ich auch, dass es nicht passt.
Andersherum haben sich dieses Jahr andere Freundschaften gebildet und/oder gefestigt. Und an alle, die das hier lesen und sich als meine Freunde schimpfen dürfen, ich hab euch lieb, ich bin euch dankbar, ich bin für euch da und vor allem ich bin immer ehrlich mit euch <3

Neben einem guten Netz, das mich auffängt, versuche ich Positives aus mir selbst heraus zu ziehen, um mich nicht von Anderen abhängig zu machen. Wenn das für mich heißt mich an einem Freitagabend mit Freunden zu betrinken, dann mache ich das. Ich bin schon groß. Wenn ich lieber alleine Zuhause sitze, mir Kerzen anzünde bis die Hütte qualmt und dabei Netflix schaue, dann mache ich das. Ich mache das was mich in dem Moment glücklich macht. (Nach getaner Arbeit versteht sich) Und auch hier finde ich im Moment meine Balance. Ich liebe gemütliche Abende alleine oder zu zweit. Ich liebe aber auch ‘nen Drink in der Stadt. Oder eine Fotosession/Shopping-Runde mit der besten Freundin. Ein Kaffee geht immer!

Sorry, der Text ist spontan frei Schnauze entstanden und sicherlich etwas verwurschtelt. Vielleicht sollte ich mir die Themen für einzelne Posts mal separieren. Mir war danach ein bisschen etwas runter zu schreiben. Gebt mir gerne Feedback zu so einem Random Post und eure Ansicht zu den angesprochenen Dingen <3

 

THE LOOK
hat | Zara
coat | Monki
turtle neck sweater | Primark
shirt | Vintage
jeans | “Oki” Monki
rings | Spinning Jewelry
earrings | Primark
glasses | Romwe*
bag | Romwe*
shoes | Varese by Roland Schuhe*

 

 

 

* die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich werde für dieses Posting nicht bezahlt.

4 Kommentare bei „Finding Balance“

  1. Ach wir wahr und verschließt sich eine Tür, dann geht irgendwo eine neue auf, dass sagt zumindest meine Mami 😊😘❤️

    1. ja das sowieso 🙂 Da haben Mamis auch oft einfach Recht. Aber im Endeffekt braucht man auch keinen riesigen Chor an oberflächlichen Freundschaften wenn man ne Hand voll enge, gute, tolle Menschen um sich hat <3

  2. Toller Post <3 Mehr davon!

    1. Danke 😍

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